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Die Thematik der Verhaltenstherapie umfasst ein großes Gebiet. Individuell betrachtet ist sie jedoch, für jedes Mensch-Hund-Team, eine Detailfrage. Leinenaggression. Trennungsstress. Stereotypien. Dauerhafte Erregung. Angst. Beißen. Territoriales Verhalten. Ressourcenproblematiken.
All diese Probleme entstehen in der Regel durch Unwissenheit und Schwierigkeiten in der Kommunikation. Viele unserer Hunde kommen erst in älteren Jahren bei uns an, manch ein Halter durchläuft mit seinem Hund eine eventuell nicht sachgemäße Welpen- und Junghundeschule.
Oft entwickelt sich auch eine kleine, anfänglich „liebenswerte Macke“ in eine, leider, gänzlich falsche Richtung. Unbewußt bestätigen wir oftmals das Fehlverhalten unserer Hunde durch unseren eigenen Umgang damit.

Auf dem Gebiet der modernen Verhaltenstherapie (U. Berthold-Blaschke) sind wir heutzutage in der Lage, nach Ursachen und Wirkungen zu forschen. Neurobiologische und gesundheitliche Aspekte nehmen immer mehr Raum ein, verbinden Zusammenhänge zwischen Ursache und Verhalten. Ein Fehlverhalten auf einen bloßen einzelnen Aspekt zu reduzieren, ist Dank der Forschungen von engagierten Fachkräften passé.

Das Umsetzen einer Therapie ist oft schwierig und zeitaufwändig. Es fordert Hund, Halter und Therapeut gleichermaßen. Leider wird in sozialen Medien immer wieder vermittelt dass eine sogenannte Korrektur hundlichen Fehlverhaltens mittels einer Spritzflasche oder eines Leinenrucks innerhalb von wenigen Minuten zu beheben sind. Der Flüsterer kommt, und eine Sendung später ist aus der „Bestie Hund“ ein perfektes Familienmitglied geworden. Im normalen Alltag meiner Praxis bin ich damit leider gänzlich überfordert. So sehr ich mich auch mit einer Sprühflasche anspritze, der Chowchow von nebenan zwickt mich immer noch 😉

Mein Anspruch ist das Aufnehmen aller relevanter Fakten um mir ein Gesamtbild machen zu können. Dies ist für mich wichtig in der ersten Stunde. Danach erstelle ich einen Trainingsplan und wir können gemeinsam beginnen. Der Erfolg einer Therapie hängt auch davon ab, den Trainingsplan auf Mensch und Hund individuell anzupassen.
Natürlich ist es für den Erfolg ebenso wichtig dass Halter und Trainer gemeinsam in eine Richtung gehen.
Sollten Sie sich nun angesprochen fühlen, so freue ich mich über jedes Telefonat.

Sehr gerne stehe ich Ihnen als Mensch und Trainer zur Seite.
Ohne Boss-Allüren, Leinenruck und Spritzflasche.
Ganz einfach und ganz Grün.

Meine Erstanamnese geht 120 Minuten und kostet 75,–€
Meine Einzelstunden liegen bei 35,–€

Ab 10 Kilometer Entfernung von meinem Wohnort kommen pro Kilometer 0,25€ Anfahrtspauschale hinzu.
(Stunden auf dem Hundeplatz sind frei)